Graubünden Tourismus "Herzliches Fotografieverbot"

 

Ausgangslage

Der Tourismus in den Bergen hat seit Jahren mit roten Zahlen zu kämpfen. Günstigere Offerten im nahen Ausland, Ferienangebote ausserhalb der Alpen oder der Trend zu Kurzaufenthalten beunruhigen den Markt. Die Aufgabe lautete: Mit einem Angebot aus der lauten Masse herausstechen, die idyllische Schönheit der Bündner Bergdörfer hervorheben und Buchungen generieren.

Idee

Ein Insight führte zur Idee: Menschen fühlen sich schlechter, wenn sie zuhause oder im Büro Ferienfotos von anderen auf Sozialen Medien anschauen müssen.

Dann muss man sich ja richtig schlecht fühlen, wenn man Ferienfotos aus Bergün sieht, denn dort ist es ja besonders schön. Die einzig richtige Konsequenz daraus: Die Gemeinde Bergün lässt ein „Herzliches Fotografierverbot“ in Kraft treten.  In drei Phasen wurde das Fotografierverbot lanciert. Als Tools kamen ausschliesslich Social Media und PR zum Einsatz.

Resultate

Wir haben Fotografieren verboten, und alle Welt suchte daraufhin Fotos von Bergün.

Hier die Fakten:

Links

https://www.facebook.com/berguenfilisur/videos/1411477768921360/

https://www.facebook.com/berguenfilisur/videos/1410307192371751/

http://www.independent.co.uk/travel/news-and-advice/berg-n-bravuogn-village-photo-ban-tourists-switzerland-st-moritz-instagram-social-media-a7764626.html

https://www.thesun.co.uk/travel/3689312/a-village-in-switzerland-has-banned-tourists-taking-photos-as-it-is-too-pretty-for-instagram/

http://www.travelandleisure.com/photography/swiss-village-bans-photography